Assistierte Ausbildung (AsA)


Mehrere Fünfen auf dem Berufsschulzeugnis oder eine misslungene Prüfung - wenn in der Berufsausbildung Probleme auftauchen, sind viele Jugendliche überfordert. Ändert sich nichts an der Situation, verschlimmert sich die Lage und es droht das nicht Bestehen der Prüfung oder der Ausbildungsabbruch. Soweit muss es nicht kommen!

„Assistierte Ausbildung“ (AsA), so heißt das 2015 ins Leben gerufene Projekt der Bundesagentur für Arbeit sowie der Jobcenter. Es hilft dabei, bestehende Probleme in der Ausbildung zu lösen und das Ausbildungsziel zu erreichen. Wird durch die Berufsberatung ein Förderbedarf festgestellt, werden sämtliche Kosten durch die Bundesagentur für Arbeit bzw. das Jobcenter übernommen.

Inhalte und Dauer der einzelnen Phasen

Kernstück der Assistierten Ausbildung ist die Begleitung und Unterstützung während einer betrieblichen Berufsausbildung, um sie erfolgreich ab-zuschließen. Die Assistierte Ausbildung kann sich in zwei Phasen gliedern:


Phase I – fakultativ vorgeschaltete ausbildungsvorbereitende Phase

Ziel: Eingliederung in betriebliche Ausbildung

Laufzeit: individuelle Dauer ab Eintritt bis Übergang Phase II
(max. Verweildauer bis zum 31.10. des Beginnjahres)

Umfang: 39 Std./Woche

Angebote für Jugendliche:

  • Standortbestimmung
  • Berufsorientierung
  • Bewerbungstraining
  • berufspraktische Erprobungen
  • aktive Ausbildungsstellenakquise
  • Unterstützung bei Formalitäten

Angebote für die Betriebe:

  • Unterstützungsleistung zur Schaffung der Ausbildungsvoraussetzungen
  • Unterstützung bei der Auswahlentscheidung
  • Unterstützung bei Formalitäten


Phase II - ausbildungsbegleitende Phase

Ziele: Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses sowie Sicherung des Ausbildungsabschlusses und Integration in versicherungspflichtige Arbeit

Laufzeit: ab Ausbildungsbeginn bis zum individuellen erfolgreichen Ausbildungsabschluss

Umfang: mindestens 4 bis maximal 9 Stunden für Austausch- und Lernangebote pro Woche

Angebote für Jugendliche:

  • Unterstützung beim Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten
  • Förderung fachtheoretischer Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten
  • Unterstützungsangebote zur Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses
  • Lern- und Trainingsmöglichkeiten
  • Unterstützung bei der Bewältigung von alltags- und persönlichen Problemen

Angebote für die Betriebe:

  • Administrativ-organisatorische Unterstützung
  • Hilfen zur Stabilisierung des Ausbildungsverhältnisses

Organisation der AsA

Die erfolgreiche Umsetzung der Assistierten Ausbildung setzt eine enge Zusammenarbeit der DAA, des Ausbildungsbetriebes, der Berufsschule und der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters voraus.

Akteure bei der DAA

Im Rahmen der AsA übernehmen

  • Ausbildungsbegleiter/-in
  • Sozialpädagoge/-in und
  • Lehrkraft

bestimmte Aufgaben und arbeiten dabei eng und abgestimmt zusammen. Die Koordination der Maßnahme obliegt dem Ausbildungsbegleiter.

Teilnahmevoraussetzungen

Förderungsfähig sind junge Menschen (SGB II und SGB III), die

  • lernbeeinträchtigt oder sozial benachteiligt sind und
  • i. d. R. ohne berufliche Erstausbildung sind und
  • nicht vollzeitschulpflichtig sind und
  • die Ausbildungsreife und Berufsreife besitzen und
  • i. d. R. unter 25 Jahre alt sind und
  • aufgrund persönlicher Gründe nicht in der Lage sind, eine betriebliche Berufsausbildung zu beginnen, fortzusetzen oder erfolgreich zu beenden, z. B. Menschen mit Behinderung, junge Mütter oder Geflüchtete

Ausbildungen, deren 1. Jahr vollschulisch ist, sind nicht förderungsfähig! Teilzeit ist möglich.


Haben Sie Fragen? Dann lassen Sie sich ausführlich von uns beraten.
 

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jasmin.bicici[at]daa.de

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